Verlasse Deine Komfortzone! – Wie bekämpfst du den inneren Widerstand

Fällt es Dir manchmal schwer Deine Komfortzone zu verlassen? Damit bist Du nicht allein. Wenn es darum geht, sich auf neue Territorien zu bewegen, haben wir erstmal mit unserem inneren Widerstand zu kämpfen. Beispielsweise erfordert ein Job-Wechsel viel Kraft und Durchhaltevermögen. Es fällt Dir leichter das Gewohnte beizubehalten, auch wenn Du nicht 100%ig damit zufrieden bist.

Ein weiteres Beispiel ist das Aufschieben von Sport. Eigentlich könntest Du direkt nach der Arbeit zum Sport gehen. Aber Du könntest auch einfach einen Tag später gehen. Auf einen Tag kommt es nun wirklich nicht an. Und heute bist Du wirklich viel zu müde und kraftlos. Auch das Aufschieben von Dingen kann zur Gewohnheit werden. Damit wird der innere Widerstand noch größer. Du katapultierst Dich in die Opferrolle und schiebst Dein Vorhaben schlicht auf. Schließlich ist ein Monat vergangen und Du warst kein einziges Mal beim Sport.

Widerstand ist die Wurzel für mehr Unzufriedenheit, Armut und Krankheiten. Er ist eine Art Selbstsabotage. Widerstand scheint von außen zu kommen. Tatsächlich kommt er allerdings von innen. Er hält Dich davon ab, deine eigentliche Arbeit zu erledigen.

Der Kampf mit dem Widerstand muss jeden Tag aufs Neue wieder ausgefochten werden. Gerade wenn man sich kurz vor der Zielerreichung befindet, setzt er noch stärker ein. Ist es wirklich die richtige Entscheidung meinen sicheren Job zu kündigen? Was bietet mir der neue Job? Wird er mir wirklich besser gefallen? Wie sind die neuen Kollegen? Werde ich dort glücklicher als in meinem alten Job? Wir finden viele gute Argumente, die neue Herausforderung abzulehnen. Die Rationalisierung ist quasi ein Verbündeter des Widerstandes. Aber nur wenn wir neue Risiken eingehen, können wir uns weiterentwickeln und über uns hinauswachsen.

Was kannst Du also tun, um Deinen inneren Widerstand zu überwinden?

  1. Mache Dir bewusst, dass sich bei dem Betreten neuer Territorien immer auch ein bisschen Widerstand auftreten wird.
  2. Nutze diesen Widerstand als Signal. Denn genau dort, wo der meiste Widerstand auftritt, solltest Du ansetzen. Er dient Dir als Kompass, der Dir zeigt in welche Richtung Du gehen solltest.
  3. Um Deine Angst vor dem Neuen zu bewältigen, frage Dich, was das schlimmste ist, was Dir passieren kann. Wenn Du das Worst-Case Szenario kennst, ist es meistens leichter ein Risiko einzugehen.
  4. Think with the end in mind“. Habe immer Deine langfristigen Ziele und Visionen im Hinterkopf. Möchtest Du in zehn Jahren immer noch den gleichen, eintönigen Job ausführen? Wo siehst du dich in 10-20 Jahren.
  5. Glaube an Dich und Deine Fähigkeiten. Du kannst alles schaffen, wenn Du nur an Dich selbst glaubst („Selbsterfüllende Prophezeiung“).
  6. Etabliere kleine Gewohnheiten, die Dir helfen Dein Ziel zu erreichen. Das wichtigste ist, dass Du aktiv wirst. Und zwar jeden Tag, auch wenn es nur kleine Schritte sind.

Was machst Du, um Deinen inneren Widerstand zu überwinden? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar:

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